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Wechselausstellungen

Wichtiger Hinweis: Die Ausstellung im Gewölbegang von Maria Rosengarten ist bis auf weiteres geschlossen.

 

Airlines – Vogelspuren in der Luft
Iskiographien von Lothar Schiffler

noch bis 02. Mai

Vogelspuren am Strand oder im Schnee kennt jeder. Aber in der Luft? Dort hinterlassen zwar Flugzeuge ihre Spuren in Form von Kondensstreifen, Vögel aber nicht. Dennoch gelingt es dem Münchner Photokünstler Lothar Schiffler mit einem komplexen photo- und videotechnischen Verfahren, die Flugbahnen von Vögeln und Insekten zu visualisieren. Dabei entstehen Bilder, die man trotz ihrer Alltäglichkeit so noch nie gesehen hat. Sie zeigen nicht nur die Schönheit des Vogelflugs, sondern auch zahlreiche Aspekte des Flug- oder Sozialverhaltens von Vögeln.
Im Gegensatz zur Photographie – dem Schreiben mit Licht – bezeichnet Lothar Schiffler sein Verfahren als Iskiographie – das Schreiben mit Schatten (Griechisch: Iskios = Schatten). In der Ausstellung sind unter anderem die Termikspiralen von Schwarzmilanen am Bodensee, die Flugspuren eines Adlers
über den Pyrenäen, von Kranichen an der Ostsee und von Mauerseglern an der Klagemauer in Jerusalem und über der Trennmauer in Bethlehem zu sehen.
 

Einen Film zur Ausstellung finden Sie in der Mediathek

 

Im Rosengarten
Pflanzenobjekte von Anne Carnein

13. Mai bis 27. Juni

An den Wänden des Gewölbegangs im „Maria Rosengarten“ hängen Pflanzenobjekte, die, teils täuschend echt anmutend, aus der Natur entnommen zu sein scheinen – einem klassischen Herbarium gleich. Bei näherem Herantreten irritieren zunächst Einzelheiten. Sind diese Pflanzen echt?
Das Material, welches Anne Carnein für ihre Skulpturen und Wandobjekte verwendet, ist Stoff. Sie findet hier die Palette an Farben und Strukturen, die sie zum Formen ihrer Pflanzen und Pilze braucht – ja, die Künstlerin spricht davon „zu modellieren, nicht zu nähen“, wenn sie von den filigranen Objekten mit den groben Garnstichen und sichtbaren Nähten erzählt.
„Mein Sujet ist die Pflanze, aber im Grunde geht es mir um den Menschen“, sagt die Künstlerin über ihre Arbeit.

 

Wilde Alb
Kreative Naturfotografien

15. Juli bis 26. September

Rauschende Wasserfälle, spitze Felsen und tiefe Höhlen – über drei Jahre waren die Fotografinnen und Fotografen der Regionalgruppe Württemberg-Bayern der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) auf der Schwäbischen Alb unterwegs. Zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jedem Wetter haben sie die Besonderheiten dieser Landschaft mit ihren charakteristischen Tieren und Pflanzen in atemberaubenden Aufnahmen festgehalten.
Das Naturschutzzentrum präsentiert eine Auswahl der besten Bilder aus diesem faszinierenden Fotoprojekt. Eine Liebeserklärung an eine der schönsten, artenreichsten und imposantesten Landschaften Deutschlands – die Schwäbische Alb.

 

Eiben
Hommage an eine uralte Baumart

07. Oktober bis 23. Januar 2022

Als ältester Baum Europas trat die Eibe bereits vor 140 Millionen Jahren auf. Ihr wertvolles Holz fand schon frühe Verwendung als Bogenholz, wie beispielsweise Funde des Ötzi mit Eibenbogen zeigen. Wegen der hohen Haltbarkeit war Eibenholz auch im Wasserbau, für Drechselarbeiten oder für Musikinstrumente wie Laute und Fagott gefragt. Heute ist die Eibe aus unseren natürlichen nahezu verschwunden. Nicht nur die Ausbreitung
der Buche setzte ihr zu, auch der Raubbau im Mittelalter vernichtete große Bestände. Die Eibe steht mittlerweile auf der roten Liste der Farn- und Samenpflanzen Baden-Württembergs.
Die Ausstellung im Naturschutzzentrum unter Mitwirkung von Eibenspezialist Hubert Fischer und der Vereinigung Eibenfreunde ist eine Hommage an diese uralte Baumart. Sie zeigt auf eindrucksvolle Weise deren Biologie und Verbreitung in Oberschwaben sowie die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Eibenholz im Alltag und in der Kunst.

 

Alle Informationen zum Hygiene-Konzept in der Wechselausstellung finden Sie hier

 

 

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Rosengarten 1
88410 Bad Wurzach

www.moorextrem.de

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