Unsere Angebote

Wechselausstellungen

In jedem Jahr bieten wir ergänzend zur Erlebnisausstellung MOOR EXTREM wechselnde Ausstellungen im Säulengang des Gebäudes Maria Rosengarten an. Die Vielfalt ist schier unendlich. Das Angebot reicht von Kunstausstellungen über naturkundliche Themen bis hin zu weltpolitischen Fragen. Der Eintritt in die Wechselausstellungen ist kostenlos.

Schwanengesang – Eine Kunstausstellung von Ute Beatrix Schraag „Fotografie – Videoinstallation“

20. Oktober 2018 – 27. Januar 2019

Auf dunstverschleiertem Wasser ein immer näher kommender Schwan. Unter der Oberfläche eine zementbleiche Unterwelt, die wie ein Gegenentwurf zu romantischen Wasser-Vorstellungen erscheint: Zu einem einzelnen Ton, der unerschütterlich bleibt, ein Absinken von Treibgut unserer Zivilisation. Ein Stream gewöhnlicher Dinge. Der Fluss als Grab, ein stilles Verschwinden – eine Metamorphose. Die Bad Wurzacher Künstlerin Ute Beatrix Schraag beschäftigt sich seit Jahren in ihren Fotografie- und Videoarbeiten mit dem lebensnotwendigen Element Wasser und dem oft achtlosen Umgang damit. Die Arbeiten waren schon auf namhaften Kunstausstellungen u. a. in Nürnberg und Kempten im Allgäu zu sehen – zuletzt 2017 im H2-Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast in Augsburg.

Sehnsucht nach Natur - Skulpturenausstellung von Klaus Jonski

31. Januar - 17. März 2019

Inspiriert von der Arten- und Formenvielfalt der Natur kreiert Klaus Jonski aus heimischen Hölzern Gestalten, die es so in der Natur nicht gibt. Sie sind also nicht gegenständlich und imitieren auch nicht die Natur, haben aber charakteristische Merkmale des Holzmaterials, aus dem sie entstehen, über den Gestaltungsprozess hinaus bewahrt.

Die Namensgebungen der einzelnen Skulpturen sind durchweg ungewöhnlich, und wenn man sich in die ungemein ästhetischen Formen vertieft, spürt man, dass sie nur so und nicht anders heißen können.

Klaus Jonski ist Jahrgang 1941. Er wurde in Ostpreußen geboren und war ab 1962 an verschiedenen Schulen im Kreis Biberach als Grund- u. Hauptschullehrer sowie seit 1985 auch schriftstellerisch tätig. Als Autodidakt malt er und gestaltet Skulpturen. Seine Werke stellt er seit 1995 in zahlreichen Orten des Oberlandes aus.

Von Würgeschlangen und Höllenottern - Schlangen in Baden-Württemberg

28. März - 10. Juni 2019

Eine Ausstellung des Nationalparkzentrums Schwarzwald, des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart und der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW)

Die Ausstellung stellt die in Baden-Württemberg heimischen Arten vor und gibt interessante und spannende Einblicke in die Biologie und Lebensweise dieser seltenen Tiere. Anhand von Dioramen werden die unterschiedlichen Lebensräume und Biotope dargestellt und mit Hilfe eines Modells bekommt man einen Einblick in den Aufbau eines Giftschlangenkopfes. Der Schutz und die Gefährdung der scheuen Reptilien werden ebenfalls thematisiert.

Der Wolf - ein Wildtier kehrt zurück

27. Juni - 13. Oktober 2019

Sie sind wieder da, die wilden Vorfahren unserer Hunde. In Niedersachsen, dem Wolfsland Nr. 1 zählen Fachleute momentan über 60 Wölfe, die sich den Lebensraum Kulturlandschaft zurück erobert haben. Wie viele es aktuell in Baden-Württemberg sind ist unklar. Heiß geliebt oder doch eher mit Skepsis betrachtet – die Ausstellung „Der Wolf – ein Wildtier kehrt zurück“, will mit konkreten, klaren Informationen das Thema begreifbar machen. Interaktive Elemente, bewegte Bilder, anschauliche Exponate und ein Bereich für Kinder machen den Besuch der Ausstellung zu einem echten Erlebnis. Neuste Erkenntnisse, biologische Fakten und spielerisches Herangehen an den Wolf werden präsentiert.

Wilde Augenblicke - Bilder und Bronze-Skulpturen

26. Oktober 2019 - 26. Januar 2020

Realistische Tierdarstellungen faszinieren seit jeher Naturliebhaber und Tierfreunde, da sich in diesen Werken biologische Kenntnisse und künstlerische Qualitäten vereinen. Charakteristische Züge einzelner Tierarten werden genauestens wiedergegeben. Wirklichkeitstreue Tierbilder sind das Ergebnis intensiver Beobachtungen und des genauen Studiums der porträtierten Tiere. Beispielhaft sind die bis heute bewunderten Tiermalereien von Albrecht Dürer. Geboren und aufgewachsen ist Gabriele Haslinger auf dem elterlichen Hof im Allgäu, zwischen Wangen und Lindau am Bodensee. Hier findet sich heute auch ihre Hofgalerie, in der man zahlreiche Bilder und Skulpturen besichtigen kann. Neben ihren eigenen Ideen setzt sie in den verschiedenen Arbeitsräumen individuelle Auftragsarbeiten in Pastell, Öl, Kohle und Bronze um. In der Ausstellung „Wilde Augenblicke“ präsentiert Gabriele Haslinger eine Auswahl ihrer Bilder und Tierskulpturen.

 

 

 

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